»Flexible Technik für die neue Volvo-Produktionshalle«


elektroma hat alle elektrotechnischen Gewerke der neuen Produktionshalle von Volvo in Hameln geplant und umgesetzt. Dabei musste eine besonders flexible Lösung her, die auch bei einer Umstellung der Produktion noch optimal zu nutzen ist. Wie elektroma die Herausforderungen gemeistert hat – und dennoch das Budget und den Zeitplan einhalten konnte.

Unser Experte

Ulrich Franke
Projektleiter
Elektroinstallationen

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Als sich Volvo für den Neubau einer Produktionshalle mit Büro und Sozialräumen entschieden hat, stand elektroma als Partner für die elektrotechnischen Aufgaben sofort fest – schließlich arbeiten die beiden Unternehmen seit mehr als 20 Jahren vertrauensvoll zusammen. „Mit elektroma sind wir eine Art Partnerschaft auf Lebenszeit eingegangen. Ein großer Vorteil ist, dass wir uns ersparen, alles wieder neu zu erklären, weil die Mitarbeiter unsere speziellen Rahmenbedingungen kennen“, betont Volvo-Geschäftsführer Dirk Heusing.

Am Standort in Hameln baut Volvo Straßenfertiger und Walzen. Zum Zeitpunkt der Planung stand noch nicht genau fest, welche Modelle auf wie vielen Linien produziert werden sollen. Außerdem sollte die Elektrotechnik auch nach einer möglichen Produktionsumstellung im Laufe der Jahre noch optimal zu nutzen sein. „Wir haben nach einer flexiblen Lösung gesucht“, meint der für das Projekt verantwortliche Elektromeister von elektroma, Ulrich Franke. Eine zusätzliche Herausforderung: In den Montagehallen befinden sich Brückenkräne. Also haben wir die Stromzuführung zu den Montageplätzen mit Stromschienensystemen in den Achsen der Halle realisiert. Das spart Leitungstrassen und ist sehr flexibel.

Energiesparende intelligente Lichttechnik

Auch bei der Beleuchtung wurde viel optimiert: elektroma installierte Lichtbänder aus energiesparenden LED-Leuchten in 8,5 Metern Höhe und erhöhte dabei die Beleuchtungsstärke auf 500 Lux. Dank der Steuerungstechnik DALI lässt sich jede einzelne Leuchte unabhängig voneinander programmieren. Außerdem gibt es keine Lichtschalter mehr – Präsenzmelder schalten das Licht ein und aus, sodass nur dort Licht leuchtet, wo es auch wirklich benötigt wird. Durch große Fenster in den Wänden und zusätzliche im Dach fällt sehr viel Tageslicht in die Halle ein. Dieses wird genutzt und dementsprechend weniger elektrisch erzeugt – so wird Strom gespart. Darüber hinaus hat die Technik noch einen Vorteil für die alltäglichen Arbeiten: „Wir haben eine höhere Farbwiedergabe erreicht. Dadurch ist die Arbeit leichter, da Schwarz auf Schwarz besser sichtbar sowie Grün und Blau besser zu differenzieren sind“, erklärt Ulrich Franke.

Bei der Installation der Brandmeldetechnik setzte elektroma auf eine wartungsfreundliche Lösung: Ein Rauchansaugsystem wurde unter der Decke verbaut, die Melder, an denen die Wartungen vorgenommen werden, sind in leicht erreichbarer Höhe an den Wänden montiert. (siehe Foto)

Wichtig ist auch das Energiemonitoring: Der Energieverbrauch der einzelnen Produktionslinien, der Beleuchtung, Druckluft und Lüftungsanlage wird in der Hauptverteilung im einzelnen gemessen und per Datenlogger gespeichert. So kann dieser jederzeit genau überprüft werden.

Optimal auf Kundenbedürfnisse eingegangen

„Bei Volvo haben sich die Konzepte für den Neubau immer mal wieder geändert. elektroma hat darauf sehr flexibel reagiert und neue Lösungen erarbeitet. Ein großes Lob an die Firma!“, betont Oliver Jopp, Manager Manufacturing Engeneering bei Volvo. Ebenso hat sich elektroma, wenn nötig, an die Produktionszeiten von 6 bis 22 Uhr angepasst und Arbeiten in dem Bereich danach durchgeführt. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt: „elektroma hat das vorher festgelegte Budget eingehalten. Außerdem hat uns elektroma Vorschläge unterbreitet, wo wir einsparen können, ohne unsere Ziele aus den Augen zu verlieren“, sagt Peter Meijer, Real Estate Manager von Volvo.

Auf die Frage, ob Volvo elektroma weiterempfehlen kann, lautet die Antwort von Peter Meijer: „Das mache ich täglich“.